Fisch in Bremerhaven

Kein Nordseebesuch ohne leckeren frischen Fisch! Von Jens Papa haben wir den Tipp bekommen imSchaufenster des Fischereihafensvon Bremerhaven vorbeizuschauen. Von der A27 aus Richtung Bremen kommend, sind wir bereits Bremerhaven-Süd abgefahren, um einmal komplett durch den Fischerhafen mit seinen Fischmanufakturen und Geschäften zu fahren. Fenster runterkurbeln und es steigt einem sofort der frische Geruch von fangfrischem Fisch in die Nase. 

Angekommen auf dem Parkplatz des Schaufenster (eigentlich nur für PKW, aber es war an einem Montag nicht so viel los) und bei kalten 3 Grad und Nieselregel – also so, wie es sich für Norddeutschland gehört – ging es gleich zum ersten Fischladen auf der rechten Seite, Abelmann Fischfeinkost. Aufgrund des Lockdowns waren leider Restaurants und die süssen kleinen Läden im Schaufenster geschlossen. Die Auswahl im Abelmann hat uns dann aber dafür entschädigt. Wir lieben beide Fisch und konnten uns gar nicht entscheiden. Zwei Fischbrötchen mit lecker Matjes mussten mit und natürlich gerauchter Lachs, Aal, Stremellachs und Krabben fürs Frühstücksrührei und für daheim Heringsalate, Makrelen und noch mehr Lachs. Mir läuft allein beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen. Einfach ein Genuss!

Verspeist haben wir die Matjesbrötchen gleich vor Ort geschützt vor Regen und gemütlich in unserem Karl. So gestärkt ging es dann ins Zentrum von Bremerhaven. Guter Ausgangspunkt für eine 1,5h stündige Erkundungstour ist derZoo am Meerim alten Hafen, dessen Nordseebewohner wir gerne besucht hätten, wenn er offen gewesen wäre. Direkt davor ist ein großer Parkplatz, von wo aus wir zuerst den Zoo umrundet haben, der direkt am Meer steht. Vorbei am Auswandererhaus ging es in die weihnachtlicheInnenstadt. DieFußgängerzone selber ist kein wirkliches Highlight, aber dieliebevoll gestalteten Märchenhütten mit Figuren aus bekannten Märchen zauberten eine schöne Stimmung. Undder frisch frittierte Schmalzkuchen mit viel Puderzucker ließ uns gleich das graue Wetter vergessen. Am 1911 erbautem Stadttheater rechts abgebogen und wieder Richtung Meer, haben wir uns den Seewind beim Spaziergang an der Küste um die Nase wehen lassen. Gut durchgepustet ging es wieder zurück zum Zoo und einem frisch gebrühten Kaffee im Karl I. 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert