„Roadsurfer“ im Test

Warum ich mich für einen „Roadsurfer“ entschieden habe   Corona-Sommer 2020, ich plane zum ersten Mal alleine für 10 Tage mit einem gemieteten Camper zu verreisen. Ich liebe es, frei in der Natur übernachten, aber alleine als Frau fühle ich mich dann doch wohler auf Campingplätzen. Mein Ziel ist der Nationalpark Plitvicer Seen in Kroatien, das bedeutet teilweise 500km pro Tag, mein Mietcamper sollte also flott unterwegs. Außerdem wünsche ich mir ein wendiges Fahrzeug, das einfach einzuparken ist. Schnell wird klar: es darf maximal ein Kastenwagen werden, besser noch ein Bus und wenn ich die Wahl habe, dann am liebsten ein VW Bus. Mindestens genauso wichtig: Da ich spontan buche, muss es einfach und unkompliziert sein. Die Kosten sind diesmal eher zweitrangig.   Auf der online Suche nach einem passenden Anbieter schaue ich mir die Seiten der ADAC Wohnmobilvermietung, Roadfans und Roadsurfer an. Beim ADAC ist alles, was in Frage käme, bereits ausgebucht. Roadfans erscheint vielversprechend, aber auch da sind alle kleinen Camper in meinem Zeitraum ausgebucht und es ist auf der Seite etwas mühsam rauszufinden, ob es in dem angegebenem Zeitraum an anderen Standorten verfügbare Wagen gibt. Und genau das ist einer der Hauptvorteile von Roadsurfer, aus meiner Sicht.   Roadsurfer Vor- und Nachteile

Vorteile: Große Auswahl an Bus- Modellen der Marken VW T6, Mercedes Benz Marco Polo, Ford Nugget Vermieter mit den meisten Standorten in ganz Europa , allein in Deutschland in 13 Städten Komfortable und sichere online Buchung Einfache und schnelle Buchung, transparente Übersicht über alle Preise und Optionen Möglichkeit zu sehen, an welchem alternativen Standort oder in welchem alternativen Zeitraum dein Wunschmodell verfügbar ist Sehr gut gemachte Erklärvideos auf Youtube mit Anleitungen zu allein Features deines ausgewählten Fahrzeugs Zuverlässiger Service Unbegrenzte Freikilometer  Nachteile: Miete im hochpreisigen Segment Hohe Servicepauschale von 179€ Abholung und Rückgabe nicht an Sonn- und Feiertagen möglich  

Die Vorbereitung und Abholung Einige Tage vor dem Start meiner Reise schaue ich mir auf Youtube die Erklärvideos von meinem VW California T6 Ocean an. So weiß ich bereits vor Abholung, wie das Dachzelt aufgestellt wird, wo ich das Gas aufdrehen kann und wo mein Tisch für Draußen zu finden ist. Sehr praktisch! Da schon sehr viel im August ausgebucht war, hole ich meinen VW Bus in Dormagen, zwischen Düsseldorf und Köln ab. Ich bin 30 Minuten vor dem Termin da, aber das ist kein Problem. Mein Fahrzeug steht abfahrbereit auf dem Gelände. Nur noch schnell mit der Kreditkarte die Kaution hinterlegen und nach einer kurzen Einweisung, einem Handout mit den wichtigsten Hinweisen und einem kurzen Fahrzeugcheck kann es los gehen. Das Fahrerlebnis ist vom ersten Kilometer an toll! Das Fahrzeug ist wendig und fährt auf der Autobahn problemlos 160km/h. Da es das neueste Modell ist, kann ich mein iPhone mit CarPlay verbinden und höre über die Soundanlage meine Musik. Das inkludierte Navi macht das Reisen ganz einfach.

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